Hier wird Tacheles geredet

Aktuelles Beispiel -  DSDS, Staffel 5, Samstag, 9. Februar 2008:
Martin Holub, Künstlername Martin McKey, kommt mit seinem Keyboard unterm Arm und präsentiert sich als klassischer Alleinunterhalter der alten Schule. Da passt einfach alles: Der Oberkellnerlook, der Schnauzer und die miese Stimme. Nachdem er seinen Instrumentenständer nach endlosen Minuten zum Stehen gebracht hat, geht es los.
Fazit: Wer diesen Mann für seine Hochzeit bucht, hat das schlimmste in seiner Ehe dann schon hinter sich. "Scheiß Stimme, scheiß Keyboard", war der kurze aber prägnante Kommentar von Dieter Bohlen.

Der Umkehrschluss: Super Keyboard, super Stimme – ist allerdings nicht unbedingt zwingend. Was Sie hier in der Schaumburger Region wahrscheinlich auch schon des öfteren festgestellt haben: Schlimmer geht´s immer.


3 Tipps, wie Sie einen schlechten Musiker erkennen.
Einen schlechten Musiker? Den erkennt man doch am schlechten Spiel.
Weit gefehlt. Das war vor 30 Jahren so. Mit Hilfe moderner Technik ist heute schon einiges möglich. Heute erkennen Sie einen minderwertigen Musiker am schlechten Gesang. Und am schlechten Stil.

Der Preis. In der Region liegt der Preis für ein Duo (Keyboards und Gesang) zur Zeit zwischen 90 und 110 € pro Stunde, Anfahrt, Abfahrt, Auf- und Abbau inklusive. Wenn Musiker eine unterdurchschnittliche Gage verlangen, liegt das in aller Regel daran, dass sie einfach nicht mehr bekommen, weil ihre Leistung nicht mehr wert ist und sie deshalb nicht gebucht werden.

Die Buchungstaktik. Einige von den besser gebuchten Musikern nehmen mehrere Aufträge für den gleichen Termin an, spielen dann den für sie interessantesten (lukrativsten) und sagen die anderen aus „Krankheitsgründen“ ab. Wenn Sie Glück haben, wird eine Aushilfe geschickt, wenn Sie ganz viel Glück haben, handelt es sich um gute Musiker. Um ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern: Es ist auch schon vorgekommen, dass die „Aushilfe“ wesentlich besser war als die ursprünglich bestellten Musiker. Was aber wahrscheinlich nicht der Regelfall ist.
Fragen Sie den Gastwirt, bei dem Sie feiern möchten. Hier bekommen Sie in vielen Fällen Auskunft. Oder schauen Sie bei uns nach.

Anhören und Sehen. Nehmen Sie sich die Zeit, und schauen Sie sich die Musiker, die in die engere Wahl gekommen sind während des  Livebetriebs an. Eine solche Besichtigung kann bares Geld wert sein. Beherrschen die Musiker ihr Geschäft, arbeiten sie mit ihrem Publikum? Oder handelt es sich um einen Midifile – Abspiel – Knecht, der bei mäßigem Gesang seine vorprogrammierten Musiktitel herunterdudelt?
Besondere Vorsicht ist auch bei denen geboten die damit werben, 2000 Titel im Programm zu haben (oder mehr). Können Sie sich wirklich vorstellen, dass irgend jemand in der Lage ist, derart viele Titel auch nur annähern erträglich präsentieren zu können? Oder greift dieser Jemand nur auf eine großes Archiv vorproduzierter Musik zurück?
Damit keine Missverständnisse entstehen – gegen den Einsatz derartiger Technik ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Es sollte nur von Beginn an allen Beteiligten klar sein, wer oder was hier die Musik spielt.

Schauen Sie auch ´mal bei Google. Googeln Sie ´mal Tanzmusik – Bands – und geben Sie Ihre Region (z. B. Schaumburg oder Hameln) ein. Was finden Sie? Na klar, unsere Seite. Und dann noch ganz viele, überwiegend schlecht gemachte Seiten von einem Tanzmusikanbieter, der in verschiedenen Aufmachungen auf ganz unterschiedlichen Seiten immer wieder auftaucht. So etwas ist nach meiner Meinung nicht nur unredlich, das ist Spam. Und der gehört in die 

Muelltonne

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