Dieser Weg... (das Buch)

Inhalt

Vorwort

Über das Rollenverständnis des Tanzmusikers

So vermeiden Sie bereits im Vorfeld Auftrittstress

Wie Sie sich vor dem Auftritt präsentieren

Bühnenoptik - einfach gut

Wie Sie durch optimiertes Telefonverhalten Ihr

Auftragsbuch füllen

Telefonnotiz Auftragsannahme

Über den Einsatz und Umgang mit GM - Songs

Wie Sie GM - Songs selbst bearbeiten können

* Entmischen
* Transponieren
* Spuren löschen
* Einstellungen ändern
* Songteile entfernen oder anfügen
* Songteile erneuern
* Den Song speichern

Was Sie tun können, um ins Geschäft zu kommen und darin zu bleiben

* Die ersten Schritte
* Werbung währen der Veranstaltung
* Die Zeitungswerbung
* Die Künstlerdienste
* Wie Sie im Geschäft bleiben

Die Sache mit den Formalitäten

* Das Finanzamt
* Das Ordnungsamt
* Die Gema

Vordruck Kassenbuch

Zum guten Schluß

* Das persönliche Motiv
* Das geschäftliche Motiv

Vordruck Vertragsentwurf

 

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Vorwort
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Das 1. Gebot:
Du sollst sein der Dienstleister des Abends und nicht begehren Wolfgang Petrys Ruhm
(Über Das Rollenverständnis des Tanzmusikers)
Wenn Sie weder mit einer Sonnenbrille herumlaufen müssen um Ihre Identität geheim zu halten noch körbeweise Post bekommen; wenn Sie weder Saalordner beschäftigen, um sich die kreischenden Fans fernzuhalten noch Millionengagen einstreichen, dann heißen Sie weder Wolfgang Petry noch Guildo Horn und bewegen sich in anderen Regionen.. mehr

Das 2. Gebot:
Du sollst den Abend im Vorgespräch mit dem Veranstalter durchplanen, keine unverbindlichen Absprachen treffen
(So vermeiden Sie bereits im Vorfeld Auftrittsstress)
Dieses Mal war’s eine Jubiläumsfeier im Festzelt. Nach 180 Kilometern Autobahn und einer geringfügigen Verspätung hüpfen wir beschwingt aus dem Auto, um die Anlage auszupacken. Vertraute Klänge umschmeicheln unsere Gehörmuscheln:„Auf der Straße, nach Mendocino ... “Vertraute Klänge? Mendocino? Da spielt doch schon ...Tatsächlich. Auf der Zeltbühne stehen zwei nett anzusehende junge Damen mit Keyboard und Gitarre und geben ihr Bestes ... mehr

Das 3. Gebot:
Du sollst nicht betreten den Veranstaltungsort im durchgeschwitzten T-Shirt
(Wie Sie sich vor dem Auftritt präsentieren)
Bauernaufstand auf der A 2. Jede Menge Mercedes-Diesel auf der Überholspur. Runter von der Autobahn - rein in die nächste Ortschaft - uups, das war ein Bahnübergang. Der Anhänger hüpft lustig hinterher, die Elektronik hat’s hoffentlich gefreut. Kurz vor halb sieben endlich die ‘Schwarze Wildsau’ gefunden. Gleich gibt’s Regen, schnell die angerosteten Boxenstative unter den linken Arm, das abgestoßene Gitarrencase in die rechte Hand und ´rein in die gute Stube. Im Laufschritt wieder ´raus, eben den Schweiß abwischen; warum guckt bloß der Wirt so komisch? Der denkt gerade an ... mehr

Das 4. Gebot:
Was Dein ist, soll auch mein sein, spricht die Kabelkiste
(Bühnenoptik - einfach gut)
Die neuerstandene Anlage mit aktiver Frequenzweiche und 2 Endstufen, das elektronische Schlagzeug und ein Sequenzerlaufwerk, das den Gesangsharmonizer steuert, all das stellte seinerzeit für mich den Inbegriff der Leistungsfähigkeit der modernen Tanzmusik dar, für die es minderwertige Güter wie Familie, Heim oder Geschlechtstrieb zu opfern lohnte.
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Das 5. Gebot:
Mein ist die Rache, spricht der Anrufer, wenn du nicht anständig mit mir telefonierst!
(Wie Sie durch optimiertes Telefonverhalten Ihr Auftragsbuch füllen)
Da sitzt man gerade mit den Noten kämpfend vor dem neuerworbenen Keyboard, während die gesamte nach Weihwasser duftende Familie um einen herum in vorweihnachtlicher Stimmung altertümlichen Hirtenquatsch absondert, als sich wieder mal störend das Telefon meldet. Nachdem ich genervt ans Telefon gespurtet bin und meinen Namen in die Muschel gehechelt habe, kommt die Frage, ob wir Sylvester noch frei seien. „In 2 oder 3 Jahren?“ frage ich süffisant lächelnd. Das Krachen in der Leitung zeugt von einem ...
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Das 6. Gebot:
Du sollst begehren Deines Nächsten Diskette, sie sanft in den Schacht schieben und die wilde Wutz ´rauslassen.
(Über den Einsatz und Umgang mit GM - Songs)
Sonntagmorgen, halb 10 in Deutschland. Stammtisch.
„Die Geschäfte im Mai haben ganz schön nachgelassen. Für Weihnachten und Sylvester ist auch noch nichts in Sicht,“ lamentiert Kalle mit von Sorgenfalten zerfurchtem Gesicht. „Das liegt bestimmt an der schlechten Wirtschaftslage,“ Otto, eine düstere Zukunft vorausahnend. “Und an den Billig-Keyboards mit Einfingerautomatik. Da kann doch jeder ...“ „Du Schwachstromelektriker solltest Dich ´mal auf den neuesten Stand der Technik schaffen. Mit Deiner Uralt-Orgel lockst Du keinen Hund mehr hinter´m Ofen ´vor.“Das war Rudi (in Insiderkreisen auch Disketten-Rudi genannt). Wir treffen uns zwar nur noch selten, aber Rudi ist ein echter Freund, wenn er uns braucht ... mehr lesen

Das 7. Gebot:
Du sollst Deine Midifiles gefälligst selbst arrangieren!
(Wie Sie GM-Songs selbst bearbeiten können)
Schon wieder so ein Samstagmorgen.
Gott sei dank regnet es Bindfäden. Der Rasen kann warten und Autowaschen erledigt sich von selbst.
Schnell noch die Anlage ins Auto wuchten.
Hilfe ist mal wieder nicht in Sicht, Sohnemann hat’s im Kreuz und die bessere Hälfte ist einkaufen. Geschafft. Die Dusche wartet schon. Raus aus den triefnassen Klamotten ... mehr lesen

 

Das 8. Gebot:
Nichts ist so Beständig wie der Wandel!
(Was Sie tun können, um ins Geschäft zu kommen und darin zu bleiben)

Allgemeiner Rückgang der Aufträge im Musikgeschäft, wachsender Konkurrenzdruck, kostenintensive innovative Technik - alles Dinge, die Sie nicht beunruhigen brauchen.
Als stolzer Besitzer dieser Abhandlung
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Das 9. Gebot:
Jeder Schritt ist ein Schritt zum Ziel - das gilt auch für Rückschritte
(Die Sache mit den Formalitäten)
Bevor Sie die Bretter - sie wissen schon - betreten dürfen, hat der Gott der Formalitäten noch
die Hürde der Instanzen gesetzt.
Da Sie sich sicherlich mit diesem Thema auch nur ungern mehr lesen

 

Das 10. Gebot:
Des Pudels Kern

(Zum guten Schluß)

Out ist:
Der nicht-kommunikative, sein Instrument mehr oder weniger gut beherrschende Alleinunterhalter, der sein Programm ohne auf die Stimmungslage der Gäste zu achten abspult.

In ist:  
Der Entertainer, der sein Publikum analysiert und in die Show integriert, indem er es aktiviert (wie Sie das umsetzen, wissen Sie mehr lesen


 

 

Gestaltung & Realisation: konzept-werbeartikel